Delitzsch

Delitzsch ist eine Große Kreisstadt und ein Mittelzentrum im Freistaat Sachsen. Mit mehr als 26.300 Einwohnern ist es die größte Stadt im Landkreis Nordsachsen. Sie gehört zum Ballungsraum Leipzig-Halle und ist ein Teil der Metropolregion Mitteldeutschland.

Erste Siedlungsspuren im Stadtgebiet sind über 1000, die erste urkundliche Erwähnung der Stadt 845 Jahre alt. Vom Reichtum der Stadt im Spätmittelalter zeugt vor allem die sehr gut erhaltene Altstadt, die mit ihren vielen Plätzen, Bürger- und Patrizierhäusern, Stadttürmen, dem Barockschloss und der Stadtbefestigung zu den am besten erhaltenen Sachsens gehört.

Durch die gute Verkehrsanbindung auf Straße und Schiene ist Delitzsch einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte für den Landkreis Nordsachsen. Aufgrund der Nähe zu den Erholungs-, Naturschutz- und Seengebieten nördlich und südlich der Stadt ist Delitzsch ein beliebtes Sport- und Freizeitzentrum.

Delitzsch liegt nahe der sächsischen Nordgrenze zu Sachsen-Anhalt auf einer Höhe von 94 m ü. NN. Daneben bildet die Stadt als Mittelzentrum im Verdichtungsraum den nördlichsten Rand des Landkreises Nordsachsen und der Leipziger Tieflandsbucht und grenzt dort an das Heide- und Erholungsgebiet Goitzsche. Östlich von Delitzsch befindet sich die Dübener Heide im Elbe-Mulde-Tiefland. Weiter südlich grenzen die durch den Braunkohleabbau entstandenen Werbeliner und Schladitzer Seen an das Gebiet der Stadt Delitzsch, westlich der Stadt liegt der Saalekreis. Durch Delitzsch fließt der ca. 30 Kilometer lange Lober, der von mehreren Gräben gespeist wird und in die Mulde mündet. Lober und Mühlgraben bilden eine Auenlandschaft inmitten der nördlichen Altstadt.

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